Intelligenz für die Zukunft

Stadtzeitungsbeitrag von Steven Häusinger am 18.11.2020

Nachhaltigkeit ist nichts anderes als Intelligenz für die Zukunft. Dieses vorausschauende Denken und Handeln kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Wald, den man irgendwann ernten will, muss man auch aufforsten. Das ist zugleich eine ökologische und ökonomische Klugheit. Vorsorge bedeutet, die Ressourcen nachwachsen zu lassen, damit wir davon leben können und darin auch angenehm leben können.

Handelt unsere Stadt schon nachhaltig genug? Gut, dass die Feinstaubbelastung in der Stadt wieder abnimmt und keine Fahrverbote drohen. Das stärkt die Gesundheit nicht nur der Bürger*innen, die an den Straßen wohnen. Aber ist die sauberere Luft nicht eher ein Corona-Nebeneffekt in diesem Sommer? - Danken müssen wir doch den vielen, die sich vernünftigerweise ein neues Rad gekauft haben. Der Radverkehr nimmt zu. Wir müssen als Stadt entschiedener in zügige und sichere Radwege investieren. Die Schulwege der Kinder und Jugendlichen mitbedenken. Fußgänger- und Radwege entflechten und dadurch Konflikte vermeiden. Die schnellen Radwege auch zur Arbeit ermöglichen. Dabei ist die Neubewertung des Fahrrads ja nur ein Beispiel für die nachhaltige Zukunft der Stadt, für die wir uns einsetzen.

Wir GRÜNEN sind uns sicher: Heilbronn wird attraktiver und lebenswerter durch Investitionen in Nachhaltigkeit!

Fuß und Rad – am Freibad separat!

Stadtzeitungsbeitrag von Ulrike Morschheuser am 4.11.2020

Die älteste und beliebteste Fahrradstrecke führt am Neckar entlang zwischen Götzenturm und Knorrstraße. Unter alten Platanen können Fußgänger*innen ungestört flanieren und getrennt durch einen breiten Grünstreifen Radfahrer*innen zügig in die Pedale treten. Keiner kommt dem anderen in die Quere - kein Erschrecken vor vorbeihuschenden E-Bikes, keine Slalomfahrten zwischen Hundeleinen und Tretrollern.

Weniger entspannt wird es ab Knorrstraße/Kaffeebucht, wenn sich Fußgänger und Radler plötzlich wieder an der schönsten Neckarpartie den zu schmale gewordenen Weg teilen müssen. Hier muss dem zunehmenden Radverkehr und den berechtigten Interessen der Fußgänger Rechnung getragen werden Die Engstelle am Freibad Neckarhalde muss großzügig und übersichtlich umgestaltet werden. Raum dafür ist vorhanden.

Wir Grünen beantragen deshalb, die bewährte Trennung von Fuß- und Radweg konsequent entlang des Freibads bis zur Brücke nach Böckingen fortzuführen.

Getrennte Bereiche bzw. Fahrbahnen sind eine sinnvolle Maßnahme. Es gilt jetzt, den Schwung zu nutzen, der durch den Fahrradboom ausgelöst wurde.

Und ein Zeichen zu setzen, dass Fußgänger und Radler auch in Heilbronn  gleichberechtigt sind, im Sinne der beschlossenen Mobilitätsziele.

Gewerbegebiete

Stadtzeitungsbeitrag am 21.10.2020 von Eva Luderer

Westlich von Neckargartach soll in den Steinäckern ein neues Gewerbegebiet mit hoher baulicher Qualität und höherer baulicher Dichte entstehen. Zur Zeit wird die Fläche vorwiegend landwirtschaftlich genutzt und dient auch vielen Menschen zur Naherholung.

Bereits seit 2016 wird die Überplanung debattiert. Im Gemeinderat am 13.10.2020 wurde nur ein Teil für eine Überplanung genehmigt. Der Teil östlich der Römerstraße, die grüne Fuge, bleibt noch unbeplant, eine wichtige Forderung u.a. von uns Grünen.

Gewerbegebiete sind wichtig für eine Stadt. Gibt es doch durch die darauf angesiedelten Betriebe Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Durch die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten werden jedoch auch immer mehr Flächen verbraucht. Flächen, die für die Landwirtschaft, für die Natur und für die Erholung dringend erhalten werden müssen.

Wir brauchen Klarheit, was zusätzlich zu den vorhandenen Gewerbegebieten überhaupt nötig ist. Klarheit brauchen wir auch wohin die Ausgleichsflächen für die Bebauung kommen sollen. Hier gibt es bereits jetzt Engpässe und wiederum Druck auf Landwirtschaft und andere Nutzungen.

Natur, Ackerflächen und Naherholungsgebiete sind gerade in städtischen Räumen extrem wichtig für Klima und gutes Leben. Deshalb müssen wir besonders umsichtig mit diesen Flächen umgehen.

Wasser für Mensch, Natur und Klima

Stadtzeitungsartikel am 23.09.2020 von Andrea Babic

Der nun schon dritte Dürresommer in Folge liegt hinter uns. Die Stadtbäume sind im Trockenstress und ein Drittel von ihnen wird das unter Umständen nicht überleben. Das entscheidet sich in den nächsten fünf Jahren. Für das Stadtklima hat das verheerende Folgen. Viel Stadtgrün, und damit auch unversiegelte Flächen, können die Temperatur in der Stadt erheblich senken. Der Klimawandel sorgt nicht nur für Dürre - plötzlich auftretender Starkregen, der durch Überflutungen für großen Schaden sorgt, häuft sich.

Wir Grünen setzen uns für ein Regenwassermanagement in Neubaugebieten ein. Heilbronn soll nach Kopenhagener Vorbild zur Schwammstadt werden. Das beinhaltet den Bau von Regenwasserzisternen, aber auch die Begrünung von Dächern und Fassaden. Zisternen und Rigolen sorgen für eine erhebliche Entlastung bei der Bewässerung der Bäume. Bei öffentlichen Bauvorhaben, Straßenneu- und Umbauten und Leitungsverlegearbeiten müssen zukünftig Regenwasserzisternen angelegt werden, die dann als Wasserentnahmestellen fungieren können. Dort könnte die engagierte Nachbarschaft Wasser zur Versorgung der Stadtbäume entnehmen.

Klimawandel ist für jeden spürbar. Wir müssen jetzt umdenken, und den Auswirkungen mit intelligenten Lösungen begegnen. Unsere Grünflächen und Bäume schützen. „Stein-Gärten des Grauens“ auch weiterhin verhindern. Damit wir auch in Zukunft unseren Heilbronner Sommer in einer lebenswerten Stadt, unter schattenspendenden Bäumen verbringen können.

126.000 Klimaschützer für Heilbronn

Stadtzeitungsartikel am 06.05.2020 von Isabell Steidel

Am 30.04. hat der Gemeinderat über einen sehr wichtigen Antrag entschieden. Die Idee ist für jede*n Bürger*in Heilbronns (126.000) einen Baum zu pflanzen. Das soll im Rahmen eines Projekts geschehen, bei dem sich alle daran interessierten Bürger*innen und gesellschaftlichen Gruppierungen Heilbronns beteiligen können. Naturerlebnisse und eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität sollen damit ermöglicht werden.

Leider hat am Ende nur der Antrag von CDU, FDP und FWV Mehrheiten gefunden. Zwar wird trotzdem geprüft, wie viele Bäume wo in Heilbronn gepflanzt werden könnten. Das war auch unser Ziel: das GO für eine sorgfältige Prüfung unter Berücksichtigung verschiedenster Belange. Aber nun fällt nicht nur die Symbolkraft von 126.000 weg, sondern auch die Kosten und die Art des Projekts sind vorab stark beschränkt. Wir wollten eine offenere Prüfung in alle Richtungen.

Auch insgesamt war die Diskussion von vielen Bedenken und Vorbehalten geprägt. Wirklich bedauerlich, denn es sollte allen klar sein: der Klimawandel wartet nicht, nur weil wir mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie beschäftigt sind. Die Trockenheit des Aprils zeigte das mehr als deutlich. Deswegen dürfen solche Vorhaben nicht von Mutlosigkeit geprägt sein, sondern genau jetzt müssen wir in diese Zukunftsthemen investieren.

Kühler Kopf und Mitgefühl

Beitrag von Steven Häusinger in der Stadtzeitung am 07.04.2020

Gegen Naturkatastrophen wie die Corona-Pandemie kommt man nur mit kühlem Kopf und Mitgefühl an. Der kühle Kopf ergreift die Initiative, das Machbare zu tun, und das Mitgefühl rückt die Menschen in den Vordergrund, die unsere Unterstützung brauchen. Immerhin können wir Lasten abfedern und fair verteilen. Freilich bleiben Lasten übrig, die für einzelne Bürger hart sind.

Gemeinsam bewältigen wir auch diese Krise! Ich bin wirklich froh, wenn ich sehe, wie der Bund, das Land, die Kommunen und auch unsere Stadt ihre Aufgabe ernst nehmen und ihre Kraft für alle Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Jetzt zeigt sich die Stärke unserer Demokratie, die den gemeinsam erarbeiteten Wohlstand sozial einsetzt: Für die Gesundheit aller.

Da hat sich doch jeder Euro Investition in die SLK-Kliniken gelohnt! Es ist beeindruckend, wenn in kulturell bunten Teams intensiv um das Leben der Patienten gerungen wird. Präzise arbeiten die Expert*innen Hand in Hand, hochkonzentriert. Im Profibetrieb und unter der Krisenbelastung gilt, was wirklich zählt: Dass sich jede und jeder als Mensch charaktervoll einbringt, einen kühlen Kopf bewahrt und Mitgefühl zeigt. Für uns GRÜNE gilt: Ganz großer Beifall dem Klinikpersonal!

Istanbul Konvention

Beitrag von Eva Luderer in der Stadtzeitung am 11.03.2020

Der Europarat hat 2014 einen völkerrechtlich bindenden Vertrag erstellt um die Rechte von Frauen und Kindern zu stärken. Da die Beschlüsse in Istanbul gefasst wurden, werden sie Istanbul-Konvention genannt. Die Mitgliedsstaaten (Deutschland 2018) haben sich verpflichtet diesen national und regional umzusetzen.

Dabei soll die Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen verankert und sämtliche diskriminierenden Vorschriften abgeschafft werden. Dazu ist Rechtsberatung, psychologische Betreuung, finanzielle Beratung, Hilfe im Zugang zu Unterbringungsmöglichkeiten, Aus- und Weiterbildung sowie Unterstützung bei der Suche nach Arbeit vorgesehen. Außerdem sollen Hilfsangebote für Frauen verbessert werden u.a. durch Sensibilisierung der Menschen für die Situation und Probleme der Frauen.

Frauen und Kinder werden auch heute und in unserem Land noch Opfer sexueller und familiärer Gewalt. Sie finden schon heute Hilfe in Beratungsstellen und Frauen- und Kinderschutzhäusern. Ob die aktuellen Angebote in Heilbronn für die Umsetzung ausreichen, das war ein Antrag von uns Grünen (s. www.gruene-heilbronn-stadt.de). Im Sozialhilfeausschuss am 29.06.2020 soll dieser  behandelt werden.

Nicht nur am Internationalen Frauentag müssen uns allen die Rechte von Frauen und Kindern ein zentrales Anliegen sein!

Beitrag von Isabell Steidel aus der Stadtzeitung vom 11.09.2019

Kultur – aber bitte auch in jung!

In Heilbronn sprießt es nicht nur auf der BUGA - nein, auch kreative Köpfe Heilbronns sprießen nur so vor vielfältigen Ideen in den letzten Jahren. Seit 10 Jahren gibt es nun das Kreativzentrum Heilbronn, dessen Jubiläum am Samstag groß gefeiert wurde. Ich gratuliere von Herzen! Das Kreativzentrum wurde gegründet, um einer Stadtflucht der kreativen Köpfe entgegenzuwirken und somit die Kreativität in Heilbronn zu halten. Orte wie diese sind unerlässlich, wenn sich Heilbronn als Stadt, in der sich junge Erwachsene und Studierende wohlfühlen sollen, profilieren will. Denn bei der Wahl des Studienortes zählt nicht allein der Studiengang, sondern auch welche kulturellen und außerhochschulischen Aktivitäten geboten werden – das Stadtgefühl eben. Gerade da bei uns keine geisteswissenschaftlichen Studiengänge angeboten werden, sind solche Angebote eine außerordentlich wertvolle Ergänzung. Genauso braucht es eine vielfältigere Kneipenkultur für junge Menschen. Alternative Szenenplätze mit Charme und Locations, die sie sich gut leisten können in zentraler Lage bzw. mit guter Anbindung – und dabei sollten sie nicht nur auf Systemgastronomie angewiesen sein. Stattdessen wünsche ich mir für Heilbronn kleine, kreative Newcomer, die diese Idee voranbringen wollen.

Beitrag von Steven Häusinger aus der Stadtzeitung vom 28.08.2018

Grün wohnen und gut leben

Heilbronn ist eine attraktive Wohnstadt geworden. Und es ist für uns GRÜNE eine wesentliche Aufgabe, Wohnraum zu schaffen, der auch bezahlbar bleibt. Die Stadtentwicklung steht heute unter dem Zeichen der Verdichtung. Mehr Wohnungen müssen auf knappen Raum untergebracht werden. Doch nicht nur die Wohnungen müssen verdichtet werden. Unter dem Schlagwort „doppelte Innenentwicklung“ oder „doppelte Innenverdichtung“ wird die Einsicht gefasst, dass zur Wohnverdichtung genauso die kluge Verdichtung von städtischem Grün gehört. Der Klimawandel verstärkt die Herausforderung noch. Mehr Mauern und Asphalt speichern im Sommer mehr Hitze, die insbesondere für Kinder und ältere Menschen gesundheitlich zum Problem werden kann. Büsche, Bäume und urbanes Grün binden Schadstoffe und Feinstaub und schaffen auch in der Stadt ein verträglicheres Klima. Sie geben Feuchtigkeit in die Luft ab und kühlen merklich. Das ist Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger. Die BUGA ist das unübersehbare Großexperiment für Verhältnisse, die es überall in der Stadt zu schaffen gilt. In die Asphaltwüste zwischen Kreissparkasse und Wollhauszentrum wurde übergangsweise eine kleine Waldoase gesetzt. Wunderbar! Doch so kreativ und vor allem konsequent müssen wir nun weiter in der ganzen Stadt vorgehen. Wir müssen doppelt handeln: Bebauen und begrünen!

Beitrag von Ulrike Morschheuser aus der Stadtzeitung vom 08.08.2019

Sommer in der Stadt

Im Sommer schwingt man sich gerne aufs Rad, um ins Freibad, in den Biergarten oder zur BUGA zu radeln. Doch egal welches Ziel man ansteuert, es ist nicht einfach noch einen freien Bügel zu finden, an dem man sein Fahrrad anschließen kann. Auch die Anmeldezahlen beim Stadtradeln sind nach oben gegangen. Anscheinend ist Heilbronn zur Fahrradstadt geworden. Längst haben die Heilbronnerinnen und Heilbronner erkannt, dass man mit dem Rad schnell und bequem viele Orte erreichen kann. Damit das Fahrrad nicht nur in der Freizeit genutzt wird, sondern auch als Alltagsverkehrsmittel an Bedeutung gewinnt, muss die Infrastruktur angepasst werden. Wer aufs Fahrrad steigt, möchte sich im Straßenraum sicher fühlen und das Ziel stressfrei erreichen. Ausreichend breite Radverbindungen sind dafür ein wichtiger Faktor. Daneben muss das Angebot an Abstellmöglichkeiten weiter ausgebaut werden. Pendler vermissen das lange versprochene Radparkhaus am Bahnhof. Wir Grünen hier vor Ort werden im neuen Gemeinderat gestärkt für alle diese Themen weiter kämpfen. Das Ziel der Landesregierung bis 2030 den Anteil des Radverkehrs im Durchschnitt auf 20 Prozent zu erhöhen ist ehrgeizig. Es kann in Heilbronn erreicht werden und wäre ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Klimas in der Stadt.

Kostenlose Busse an Samstagen? Plötzlich gibt es klare Mehrheit dafür

Aus der Heilbronner Stimme vom 5. April 2019

Bei den Beratungen zum städtischen Haushalt 2019/2020 wurde der Vorschlag der GRÜNEN Fraktion noch von der Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt. Plötzlich scheint es eine klare Mehrheit dafür zu geben!Die Idee: Um den ÖPNV für alle attraktiver zu machen, sollen zunächst versuchsweise an Samstagen Busse und Bahnen unentgeltlich benutzt werden können. Dies entlastet die Stadt vor zu viel Verkehr, fördert den Einzelhandel und führt auch bisherige ÖPNV-Skeptiker an diese Art der Mobilität heran. In Tübingen wird dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt.

Beitrag von Steven Häusinger aus der Stadtzeitung vom 31.01.2019

Heimat – Wo ich Zuhause bin

Für alle Menschen, die ihre Heimat verloren haben, hat dieses Wort einen ganz besonderen Klang. Die Wehmut an das Verlorene ist ein echter Schmerz, Heimweh eben. Und auch andere Neuzugezogene haben ja Vertrautes verlassen. Dann ist die neue Heimat ein echtes Ziel. Ich will mich am neuen Wohnort wieder neu Zuhause fühlen. Wir als GRÜNE sind darum froh, dass es die Arbeit der Stabsstelle für Partizipation und Integration gibt und dass wir als Stadt die Vereine nach Kräften unterstützen. Auch die Kindergärten und Schulen sind wichtige Orte, wo aus Verschiedenen ein Miteinander entsteht. Weil die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt werden, sich in die Stadt einzubringen. Weil schon den Kindern gezeigt wird und sie einüben: Durch das Engagement von allen entsteht eine gemeinsame Heimat. Ein Gefühl von Vertrautheit. „UnserHeilbronn.“Ich höre gern, wenn die Siebenbürger Sachsen von ihren „Nachbarschaften“ erzählen. Im deutsch geprägten Teil von Rumänien wusste man nicht nur voneinander, es gab sogar Pflichten des gemeinsamen Zusammenlebens vor Ort. - Ein guter Nachbar schafft Heimat: - Er geht hin und sagt „Grüß Gott!“. Vielleicht erklärt er, wie die Kehrwoche funktioniert, wo der nächste Bäcker und Gemüseladen ist. Er zeigt den schnellsten Radweg in die Stadt. Er lädt die neue Nachbarsfamilie ein, zusammen mal den Pferdemarkt zu besuchen. Heimat ist, wo ich Zuhause bin.

Beitrag von Eva Luderer aus der Stadtzeitung vom 04.01.2019

Mobilität in Heilbronn

Heilbronn droht Ende 2019 ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Viele Maßnahmen sind nötig, um das zu verhindern. Neben dem Ausbau der Radwege (50% Bauförderung vom Land) wird auch das von uns gewünschte Fahrradparkhaus am Bahnhof demnächst gebaut werden (Förderung bis zu 80% von Land und Bund). Zudem soll der Verkehr flüssiger fließen durch den Einbau von Verkehrsleitsystemen (auch hier gibt es Förderung vom Bund). Ganz wichtig ist uns Grünen auch weiterhin eine Verbesserung und Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs.

Sehr zufrieden sind wir Grünen mit der Wiedereinführung des Mobilitätstickets, das es im Landkreis bereits gibt. Ab Mitte 2019 können damit Berechtigte für 20 € pro Monat im Heilbronner Stadt-Raum fahren. Viel zusätzlichen Autoverkehr wird es mit Eröffnung der Buga ab 17. April geben. Um Staus entgegen zu wirken soll es bereits am Eingang der Stadt kostengünstige Parkplätze geben Wir hoffen natürlich auch, dass bis dahin das Fahrradparkhaus am Bahnhof fertig ist., die mit einem Elektro-Shuttle-Bus mit dem Buga-Gelände verbunden werden. Viele werden auch mit Bus, Bahn oder Fahrrad kommen. Wer eine Tageskarte besitzt kann am Tag des Besuches kostenfrei im Netz des HNV und Kreisverkehrs Schwäbisch Hall fahren. Wir hoffen natürlich auch, dass bis dahin das Fahrradparkhaus am Bahnhof fertig ist. Helfen auch Sie mit, Stau zu vermeiden, benutzen Sie Bus und Stadtbahn um zum Ziel zu gelangen oder setzen Sie sich aufs Rad und tun dabei auch noch was für Ihre Gesundheit.

Beitrag von Wolf Theilacker aus der Stadtzeitung vom Dezember 2018

expand_less