Aussetzung der Markierungsarbeiten in der Karlstraße

Eilantrag
von Wolf Theilacker am 11.11.2019

Bezug: Neumarkierung der Parkplätze und des Schutzstreifens für Radfahrer in der Karlstraße (Nordseite) ab Siebennussbaumstraße bis Schubartstraße

Sofortige Aussetzung der Markierungsarbeiten durch die Verwaltung und Besichtigung durch den Bauausschuss 

Begründung:
Die neu markierten Parkplätze entlang der Wohnblocks reichen nur für einen FIAT 500 und sind deutlich zu kurz für die gängigen Pkws. Dies hat zur Folge, dass das Heck geparkter Fahrzeuge in den Sicherheitsraum zum Schutzstreifen hineinragt. Vollends gefährlich wird es beim Rückwärts-Ausparken 90 Grad zum Schutzstreifen. Hier kann der Autofahrer den Radfahrer in der Regel erst entdecken, wenn sein Heck schon auf dem Radstreifen ist. Dann kann es aber schon zu spät sein.

Nachdem sich zwei Schulen in unmittelbarer Nähe befinden sind nicht nur die Eltern zu Recht alarmiert. Da der Bauausschuss die jetzt umgesetzte Lösung beschlossen hat, sollte er den aktuellen Stand umgehend besichtigen und zeitnah korrigieren.

Das könnte auch für die Fortsetzung des Schutzstreifens Richtung Oststraße und Allee Konsequenzen haben. Ebenso für die künftige Radwegeführung entlang Siebennussbaumstraße, die ebenfalls durch Senkrechtparker gefährdet sein könnte.

Wir bitten die Verwaltung, die aktuellen Markierungsarbeiten zu stoppen. Es könnte sich herausstellen, dass die seitherige Praxis (Gehweg frei für Radfahrer und deutliche Markierung der Straßenübergänge) die sicherste Lösung, besonders für unsere Kleinen, ist.   Gez. W. Theilacker